Der „Krüppel“ als Motor der Konjunktur

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Der Krüppel als Motor der Konjunktur

 

Immer wieder wird in Deutschland gestöhnt, dass die Pflege- und Rehabilitationskosten für Alte, Kranke und Behinderte zu hoch sind und das Gesundheitssystem vor dem Kollaps steht.

Wie wäre es denn mal mit einem anderen Blickwinkel?

 

Was wäre denn, wenn mich meine Eltern wirklich direkt nach der Geburt verbuddelt hätten?

 

Der Arzt hätte keinen Patienten, der Krankengymnast ebenso nicht, der Sachbearbeiter bei der Krankenkasse hätte auch keinen Kunden, der orthopädische Schuhmacher auch nicht. Das Sanitätshaus, bei dem ich Rollstühle, Duschstühle und Toilettengriffe bestelle hätte ebenfalls nichts auf der Plusseite stehen und dessen Lieferanten auch nicht.

Die Spezialwerkstatt welche meinen Kangoo zu einem Rollstuhlfahrzeug umgebaut hat, wäre genauso ohne Umsatz, wie das Taxi-Unternehmen, welchen mich mit einem Rollstuhltaxi zur Arbeit bringt. Von dem Pflegedienst und dem ärztlichen Fachdienst, der über meine häusliche Pflege wacht, möchte ich gar nicht erst anfangen.

Da ich Zuhause lebe, ist für mich (noch) kein Betreuer nötig, die in Behindertenheimen die Behinderten betreuen, etc.

 

Ganz zu schweigen von den „unwesentlichen Nebenkosten“, die ich zum Ausgleich der Behinderung ganz einfach brauche, wie Trinkhalme, Strickleitern, Sprossenwände, etc.

 

Die normalen Kosten des Lebens muss der Behinderte ja noch zu den Kosten des Nachteilsausgleiches zusätzlich tragen.

Wenn es den Behinderten oder Pflegebedürftigen nicht gibt, wären alle die oben aufgezählten Menschen ohne Job.

 

Der Krüppel ist kein Almosenempfänger sondern er ist ein Motor der Konjunktur!!!!!

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