Rolliman’s Ice Bucket Challenge

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Rollimans „Ice-Bucket-Challenge“

 

„Der Erfolg hat die größten Neider“, sagt der Volksmund, und die Ice-Bucket-Challenge ist der neuerliche Beweis dafür.

Mittlerweile treten die Kritiker im Rudel auf die sich darüber beschweren, das sinnlos Wasser verschwendet wird, das wegen der ALS-Forschung Tiere bei Tierversuchen leiden müssen, oder das von dem gesammelten Geld nur ein Drittel da ankommt, wofür es eigentlich gedacht ist.

Das ist mal wieder typisch deutsche Denkweise: „ Wir suchen solange das Haar in der Suppe bis wir eins gefunden haben, und wenn wir keins finden, dann rasieren wir unseren Pudel und werfen diese Haare in die Suppe.“

 

Ist es aber nicht mal an der Zeit die Genialität dieser Idee herauszustellen? Der eigentliche Erfinder dieser Challenge hat es mal ganz anders gemacht wie die anderen, welche um Spenden bitten und auf eine Krankheit aufmerksam machen wollen. Er hat keine Schreckensbilder genommen und hat keine Krokodilstränen geheult, was für ein armer Junge er doch ist: Er hat schlichtweg gezeigt, dass er Spaß am Leben hat und was er im Laufe der Krankheit an Gefühl verlieren wird. Diese doppeldeutige Botschaft ist schlichtweg genial verpackt.

 

Aber auch für mich als Behinderten der in einem normalen Beschäftigungsverhältnis steht, steckt in dieser Ice-Bucket-Challenge einiges drin. Dadurch das ich von meinen Arbeitskollegen dafür nominiert wurde werte ich als Aussage das ich doch in meinem Betrieb integriert bin. Das hat aber auch zur Folge, das ich nicht nur die positiven Begleiterscheinungen mitnehmen darf sondern auch die in Anführungsstrichen negativen Begleiterscheinungen ebenso annehmen muß. Ich finde jedoch das es schlimmere Sachen gibt, als sich einen Eimer mit Eiswasser über den Kopf kippen zu lassen.

Ich muß noch dazu sagen, das ich ja auch noch so gaga bin, das ich zugeben muß, dass mir das auch noch Spaß gemacht hat.

 

„Eine behinderte Rampensau eben“!

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